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Meine Reiseberichte für Freunde und Familie - diesmal aus Australien & Neuseeland =).
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Samstag, 31. Dezember 2016

Wilsons Promontory National Park - Bisher schönster Ort unserer Reise

Lebenszeichen aus dem Paradies ;),

unserer nächstes Ziel nach Uralla, war wie schon erwähnt die Küste südlich von Sydney auf dem wunderschönen Grand Pacific Drive. Dieser schlängelt sich ca 140 km an der Küste entlang, vorbei an den besten Survespots und idyllisches Hügelland.

Bevor wir in Corrimal unser Nachtlager errichteten, haben wir einen kurzen Zwischenstop auf am Bald Hill Lockout in Bulgo eingelegt. Dieser wurde uns im Australien Reiseführer von Stefan Loose als lohnenswert angepriesenen, was wir auch bestätigen können ;).

Von dort oben hat man einen spektakulären Blick und man kann Paraglidern bei waghalsigen Manövern zuschauen.





Weiter ging es auf dem Princes Motorway zur nächsten Attraktionen in Wollongong. Dort haben wir den Nan Tien Tempel, angeblich der größte buddhistische Tempel auf der Süd Halbkugel, besucht. Der imposante Bau ist auf jeden Fall sehenswert auch ohne spirituelle Neigung. Aus Hannes Sicht sehr kitschig ;).






Im 40 km südlich von Wollongong gelegenen Kiama haben wir am "The Blowhole" halt gemacht. Einen vom Meer über jahrhunderte ausgespülter Tunnel, der bei starken Seegang eine bis zu 60 m hohe Wasserfontaine empor steigen lässt. Bei uns war es ehr ein Fontän'chen ;)...



Nächster Stop war in der 70 km entfernten Jervis Bay am Hyama Beach, von dem man munkelt, dass er den weißesten Sand der Welt hat. Wohlmöglich eine Mähr, um Touristen anzulocken. Denn der Sand am Whitehaven Beach auf den Whitesunday Island, ist wesentlich weißer als dieser =)! Übernachtet haben wir Batemans Bay.



Weiter ging es ohne Zwischenstop über die Hauptstadt Canberra bis nach Albury am Lake Hume Stausee, wo wir die Nacht vollbrachten. Bis auf einen recht großen und trüben Stausee, gibt es nichts spannendes zu berichten ;).




Am nächsten Tag ging es schnurstracks und voller Vorfreude nach Melbourne, wo wir die nächsten 2 Tage und Weihnachten verbrachten. In Melbs hatte ich ein geplantes Wiedersehen mit Fouad und Marry, die ich bei meinem damaligen Australienaufenthalt 2007/2008 kennengelernt habe. Ich konnte mir kein besseres Weihnachtsgeschenk vorstellen ;). Wir verbrachten 2 schöne Tage und es tat gut, die beiden nach so langer Zeit wiederzusehen. Lieben Gruß und vielen Dank nochmal, an dieser Stelle. Bisou :x
Hannes hat sich derweil die Stadt angeschaut.





Ca. 90 km südlich von Melbourne in Torquay beginnt eine der wohl berühmtesten und eindrucksvollsten Küstenrouten der Welt. Die Great Ocean Road windet sich entlang einer spektakulären Steilküste, durch satte Regen- und riesige Eucalyptuswälder hindurch. Am westlichen Ende nahe Port Campell ragen riesige Felsformationen, darunter die weltberühmten Twelfth Apostels aus dem Ozean empor. Genau genommen handelt es sich heute nur noch um 8 Felsen.
Leider fällt diese Berühmtheit den Massentourismus zum Opfer. Scharren von Leuten aus allen Teilen der Welt zieht es zu diesem grandiosen Ausblick. Ruhe und Abgeschiedenheit sucht man hier vergeblich. Nahezu im Minutentak steigen z.B Hubschrauber zu Rundflügen in die Luft, der Parkplatz ist total überfüllt, Busse aus den  naheliegenden Großstädten prägen das Landschaftsbild und für ein Foto ohne fremde Person ist etwas Geduld gefragt ;)!!! Trotz dessen sollte man sich dieses Naturwunder nicht entgehen lassen...

Noch zu empfehlen ist das Surfworld Museum in Torquay, welches wir besucht haben. Für die 12 Dollar Eintritt bekommt man meiner Meinung nach sehr viel geboten. Für die Faszination Welle, kann man hier alles erlernen. Sei es zur Geschichte,
Livestyle, wie ein Surfboard hergestellt wird, wie man eine Welle richtig reitet, Atemberaubende Videoclips und vieles mehr...
Insgesammt haben wir 2 Tage an der Great Ocean Road verbracht, welche man auch einplannen sollte. Gecampt haben wir im kleinen niedlichen Ort Lorne, bevor wieder zurück über Melbourne an die Südküste ging.















Hilight unserer bisherigen Reise war der Besuch des Wilsons Promontory National Park ca. 230 km südöstlich von Melbourne gelegen. Diesen sollte man sich unserer Meinung nach nicht entgehen lassen, wenn man auf wandern und unberührte Natur steht. Der Landvorsprung "The Prom", wie er hierzulande abgekürzt wird, ist der südlichste Punkt des australische Festlandes und war einst die Verbindung zu Tasmanien. Vom Hauptort Tidal River starten viele Wanderwege zu diversen naheliegenden Bergen, Aussichtspunkten und sehr schönen Sandstränden. Gleich auf unserer ersten Wanderung begegneten wir z.b. einer Tiger Snake, die nach eigener Recherche zur 8 giftigsten Schlange der Welt gehört. Gefolgt von einem Wombat der Abends aus dem Dickicht kroch und uns bei unserem abendlichen Bier überraschte. Weitere Begegnungen mit verschiedenen Papageien, Eidechsen und zahlreichen Fliegen waren keine Seltenheit ;).

Unsere fast 4 wöchige Reise mit ca. 5500 gefahren km neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Derzeit befinden wir uns wieder an der Südküste auf dem Rückweg nach Sydney. Silvester und die letzten paar Tage werden wir irgendwo entspannt am Meer verbringen. Hannes fliegt am 03.01. zurück nach Deutschland und ich werde noch ein paar Tage in Sydney verweilen, bevor mein nächstes Abenteuer in Neuseeland in Christchurch beginnt ;).














Kommt alle gut ins neue Jahr und auf bald!!!

Liebe Grüße aus Downunder,
Hannes & Dani

Sonntag, 25. Dezember 2016

Melbourne - Marry xmas and a happy new Year

Frohe Weihnachten aus dem 37 Grad heißen Melbourne 🎅😎! Habt ein paar schöne Weihnachtsfeiertage und kommt gut ins neue Jahre! Bis die Tage...

Lg Hannes & Dani


Mittwoch, 21. Dezember 2016

Uralla Caravan Park - Sydney > Uralla + Fotos

Lebenszeichen aus dem kleinen verschlafenen Örtchen Uralla ;).

Nachdem wir 2 schöne und heiße Tage in Sydney verbrachten und unseren Campervan Namens "Hani" ( von Hannes & Dani ) in Empfang genommen haben, sind wir in die 100 km westlich von Sydney gelegenen Blue Mountains gefahren.

Dichte Eucalyptuswälder, die im Sonnenlicht bläulich schimmern, haben diesem Weltnaturerbe ihrem Namen verliehen.
Dort angekommen haben wir im Ort Katoomba eine kleine Wanderung zu den Wentworth Falls unternommen und die atemberaubende Aussicht über die Blue Mountains genossen.




Übernachtet haben wir im kostenlosen Blackheath Glen Reserve. Für Australien nutze ich übrigens die kostenlose App CamperMate, die sich bis dato als sehr nützlich erwiesen hat. Mit dieser kann man sich kostenlos Offlinekarten herunterladen, in dem fast jeder Campingplatz verzeichnet ist.

Am nächsten Morgen sind wir 378 km in den kleinen Küstenort Forster gefahren, der hier nicht weiter erwähnenswert ist :).

Von dort ging es 265 km weiter nach Coffs Harbour mit kurzem Zwischenstop in einem Koala Hospital in Port Macquarie. Die Pflegestation kümmert sich um kranke und verletze Tiere und heißt Besucher dabei herzlich willkommen.






Weiter ging es dann über einen Aussichtspunkt in Crescent Head und am schönen Belmore River entlang bis rauf nach Coffs Harbour, wo wir die Nacht verbrachten.



Nächstes Ziel war das Survermekka Bayron Bay. Bayron Bay verkörpert genau das, was sich Europäer unter Australien vorstellen: endlosen Traumstrände, kernige Surverboys, Sonnenschein, kühles Bier, entspannte Atmosphäre, hot Lady's und vieles mehr ;). Surver schätzen diesen Ort aufgrund der perfekten Wellen seit vielen Jahren.
Mein letzter Besuch in Bayron liegt nun schon 9 Jahre zurück. Damals war es noch nicht so touristisch überlaufen wie dieser Tage.
Wir haben dort den Strand, einen Leuchtturm der den östlichste Punkt Australiens markiert und einen Wochenmarkt besucht. Die 2 Abende haben wir bei kühlen Bier, leckerem Essen und chiliger Livemusik ausklingen lassen.





Gestärkt und mit guter Laune ging es weiter zum 1200 m hohen Mount Warning, den wir in 2 h erklommen haben. Bei gutem Wetter hat man von dort oben einen phantastischen Ausblick über das Hinterland. Leider blieb uns das Glück mit dem schönen Wetter an diesem Tag verwehrt.





Nach 1,5 h Abstieg ging die Fahrt weiter nach Yamba, wo wir die Nacht vollbrachten.

Von Yamba ging es dann über die B78 den sogenannten Waterfall Way mit kurzen Stops an einigen Wasserfällen  über Armidale nach Uralla.

Heutiges Ziel ist die Südküste von Sydney ;).

Bis bald und liebe Grüße aus Downunder,
Hannes & Dani